Altergemischte Teams

Führung von altersgemischten Teams

Know-how-Transfer für gegenseitige Kompetenzerweiterung

In nahezu jedem Unternehmen stoßen heute Kollegen verschiedenen Alters und damit oftmals auch Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Wertevorstellungen aufeinander. Rund vier verschiedene Generationen stehen zurzeit parallel im Erwerbsleben – eine Situation, die Chancen durch Unterschiedlichkeiten birgt, aber auch entsprechendes Konfliktpotenzial hervorrufen kann. Aufgrund der vielfältigen Umfelder und Gegebenheiten, unter denen Menschen aufgewachsen sind, unterscheiden sich oftmals nicht nur ihre Arbeitseinstellungen deutlich voneinander. So treffen in altersgemischten Teams Mitarbeiter, die mit Computern, Internet, Mobiltelefonen und Social Media groß geworden sind, auf Mitarbeiter, die erst im Laufe ihres Erwachsenenlebens mit diesen Technologien konfrontiert wurden und diese je nach Aufgabengebiet und persönlicher Affinität adaptieren mussten. Hinzu kommen unterschiedliche Werte, Ziele und Motivatoren der verschiedenen Altersgruppen. Besonders herauszustellen sind in diesem Zusammenhang die neuen Generationen Y und Z. Während die sogenannten Millennials (Geburtenjahrgänge 1981 bis 1990), die derzeit auf den Arbeitsmarkt strömen, vor allem Sinn und Abwechslung im Job suchen, viel Wert auf Selbstverwirklichung legen, offline wie online exzellent vernetzt sind und Arbeits- und Privatleben ergänzend sehen, ist die Generation Z (Geburtenjahrgänge 1991 bis 2010) bereits mit digitalen Medien aufgewachsen und differenziert wieder mehr zwischen Job und Freizeit. Selbstverwirklichung wird wieder verstärkt im Privatleben und in sozialen Kontakten gesucht und weniger im Rahmen der Karriere. Für Unternehmen, Abteilungs- und Teamleiter stellt es folglich eine zunehmend große Herausforderung dar, die jüngeren und älteren Generationen zusammenzuführen und deren unterschiedliche Potentiale zu nutzen.

Wie können Führungskräfte die Zusammenarbeit in altersgemischten Teams aktiv fördern?

Ein großer Vorteil altersgemischter Teams liegt darin, Wissens- und Handlungssynergien zu schaffen und die unterschiedlichen Kompetenzen sinnvoll zu verknüpfen: die Neugier, das aktuelle Fachwissen, die neuen Methoden und die oft höhere Geschwindigkeit der Jungen mit der Erfahrung, dem Qualitätsbewusstsein, dem Prozesswissen und der sozialen Integrität der Älteren. Auch in der Vielfalt der Perspektiven auf ein zu lösendes Problem, in der Erweiterung der persönlichen Netzwerke, im wechselseitigen Lernen voneinander, im Wissens- und Erfahrungstransfer sowie in den gesundheitsfördernden Wirkungen, die sich in der Unterstützung untereinander und im Wohlfühlfaktor ausdrücken, können verschiedene Generationen voneinander profitieren.

Damit diese Verschiedenheit ein Gewinn werden kann, ist eine vorurteilsfreie, faire und fördernde Führung notwendig, der auch gesundheitserhaltende Arbeitsbedingungen und die Wertschätzung aller Mitarbeiter am Herzen liegt.

 

                               Die Vorteile altersgemischter Teams auf einen Blick

  • Differenziertes, erweitertes Leistungsspektrum
  • Vielfalt der Perspektiven
  • Breiteres personelles Netzwerk
  • Gegenseitige Kompetenzerweiterung
  • Know-how-Transfer an konkreten Arbeitsaufgaben
  • Dynamik
  • Gesundheitsfördernde Wirkung
  • Employer Branding
  • Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung
  • Niedrigere Fluktuation
  • Reduzierte Fehlzeiten (AOK Fehlzeitenreport)


 


 

Stimmen aus der Praxis:

 

„Es ist definitiv eine Chance, altersgemischt zusammenzuarbeiten, wenn es für mich als jüngeren Mitarbeiter darum geht, theoretische Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Da bekomme ich Erfahrung von meinen älteren Kollegen sozusagen ´geschenkt´.“ (Mitarbeiterin, 31 Jahre)

„Sich ein neues IT-Programm praktisch von jungen Kollegen zeigen zu lassen, ist wesentlich einfacherer, als theoretisch einen Berg Papier durchzuarbeiten.” (Mitarbeiter, 59 Jahre)

„Gerade das Wissen erfahrener Mitarbeiter ist zu kostbar, als dass es nicht bis zum letzten Tag ihrer Tätigkeit genutzt und weitergegeben wird. Alt und Jung profitieren in der Regel voneinander und generieren in der Gesamtheit einen Mehrwert.“ (Führungskraft, 32 Jahre)

 


 

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