Glück

Das Glück liegt in der Zufriedenheit

Von Katharina Suppan-Künstner

 

Der eine findet das Glück während eines Sonnenuntergangs am Strand, ein anderer mit dem Motorrad auf der Überholspur und der nächste bei einem Konzert. Aber was ist Glück überhaupt? Kann ich mein Glücksempfinden beeinflussen? Klar ist, dass wir alle unermüdlich nach Glück streben. Die Werbeindustrie profitiert seit Langem vom Glücks-Trend und auch die Wissenschaft forscht unerlässlich zu diesem Thema. Katharina Suppan-Künstner, Beraterin im Fürstenberg Institut, gibt an dieser Stelle einen kurzen Überblick zu diesem großen Thema und erklärt, wie man dem eigenen Glück ein wenig auf die Sprünge helfen kann.

 

Sind Sie glücklich oder zufrieden?

Zunächst muss zwischen Glück und Zufriedenheit differenziert werden. Während Glück per Definition eine Reaktion auf einen unerwarteten Reiz von außen ist, kommt Zufriedenheit aus dem Inneren und beschreibt ein subjektives Wohlbefinden. Im Gegensatz zu den kurzfristig berauschenden Glückshormonen wird bei Zufriedenheit Serotonin ausgeschüttet. Dieses wird nur langsam abgebaut, wirkt sich positiv auf das Gefühl aus und wirkt darüber hinaus wie ein emotionales Schmerz- und Beruhigungsmittel. Entsprechend beschäftigen sich die Glücksforscher zu einem Großteil auch mit der Thematik „Zufriedenheit“.

 

Zufriedenheit resultiert aus einem „inneren Daumenhoch“

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass unsere Lebensumstände (sofern wir nicht existenziell bedroht sind) nur maximal zehn Prozent Einfluss auf unsere Zufriedenheit haben. 30 bis 40 Prozent sind auf unsere Gene zurückzuführen, die restlichen 50 Prozent hängen von verschiedenen Persönlichkeitsfaktoren ab. Während der eine mit Freude zur Arbeit geht und jeden Tag das Beste daraus macht, fühlt sich der andere unter gleichen Bedingungen schwer belastet und beklagt sich ständig. Entscheidend ist also das jeweilige Mindset. Das heißt, wie zufrieden wir sind, hat mit unserer subjektiven Bewertung zu tun.

 

Wie steht es um Ihr persönliches Zufriedenheitslevel?

Studien zufolge verfügt jeder Mensch über ein individuelles Zufriedenheitsniveau. Sowohl positive als auch negative Erlebnisse führen zu Abweichungen, nach wenigen Monaten pendelt sich die Zufriedenheit jedoch wieder auf das persönliche Level ein – und dies selbst nach außergewöhnlichen Erlebnissen, wie beispielsweise der monatelang ersehnten Traumhochzeit.

 

Ihre Persönlichkeit hat einen hohen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden

Eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer Zeit liegt darin, dass sich unsere Persönlichkeit und damit unser Charakter weiterentwickeln lässt – und zwar in jedem Alter. Persönlichkeitswachstum kann bewusst und gezielt gefördert werden.

Bereits durch kleinste Persönlichkeitsveränderungen kann das individuelle Zufriedenheitslevel spürbar erhöht werden. Zu den Eigenschaften, die besonders zufrieden machen, zählen unter anderem Hoffnung, Dankbarkeit und Enthusiasmus:

 

Schlüpfen Sie in die Rolle eines Optimisten

Den größten Unterschied macht Hoffnung: Optimisten erwarten Gutes, haben somit eine positive Einstellung zur Zukunft und erleben dadurch tatsächlich auch mehr Positives.

Wem diese Eigenschaft fern ist, kann sich zunächst mit einem Trick behelfen und sich einfach wie ein Optimist verhalten: Positiv-Brille aufsetzen und in einem Experiment versuchen, die Welt durch die Augen eines Optimisten zu betrachten.

 

Aktivieren Sie Ihre Dankbarkeitsspirale

Auch Dankbarkeit hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. So zeigt eine Studie der Indiana University, dass Dankbarkeitsaktivitäten im Gehirn explizit nachweisbar sind: In unseren Gehirnen bildet sich quasi ein „Dankbarkeitsmuskel“. Je bewusster Dankbarsein geübt wird, desto stärker wirkt sich dies positiv auf die Gefühlsebene aus.

Um die Dankbarkeitsspirale zu aktivieren, kann die Einführung eines Abendrituals helfen:

Dafür werden vor dem Schlafengehen drei Dinge notiert, für die man im Tagesrückblick dankbar sein kann. An schlechten Tagen kann auf die gesammelten „Schätze“ zurückgegriffen und somit das Wohlbefinden unterstützt werden.

 

Setzen Sie Ihr Neujahrsvorhaben jetzt um

Enthusiasmus und damit auch Tatendrang hat eine große Auswirkung auf unsere Zufriedenheit. So kann Tatendrang beispielsweise sehr gut durch gesetzte Ziele gefördert werden. Wenn wir neue Gewohnheiten etablieren möchten, scheitert es bekanntlich oftmals einfach daran, dass kein erster Schritt gemacht wird.

Und das kann zunächst auch ein ganz kleiner sein. Wichtig ist nur, dass ein Anfang gemacht wird. Wer sich vornimmt, regelmäßig für mindestens 30 Minuten Joggen zu gehen, kann schon heute mit zehn Minuten schnellem Gehen beginnen. Hauptsache, es wird gehandelt – das ist der ausschlaggebende Punkt.

 

Melden Sie sich auch zum gleichnamigen Webinar „Das Glück liegt in der Zufriedenheit“ am 6. Februar 2020 um 11 Uhr direkt über Ihren Kundenlogin an.

 


Karin Schneidewind

Katharina Suppan-Künstner

Beraterin, Fürstenberg Institut


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