Mittagspause Corona

Mittagspause zu Mini-Wochenende machen: Das geht selbst im Homeoffice

12:30 Uhr: Zeit für die Mittagspause! „Ach… heut‘ mal nicht. Ein früher Feierabend ist doch auch schön.“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Studien bestätigen: Viele Berufstätige verzichten auf ihre Mittagspause – aus den unterschiedlichsten Gründen. Oder sie essen mal eben schnell am Schreibtisch, nicht selten Fastfood und beantworten dabei noch die Anfragen des Vormittags. Dieser Trend hat sich mit Corona weiter verstärkt – nicht zuletzt wegen geschlossener Kantinen und Restaurants, Kontaktbeschränkungen und vor allem wegen: Homeoffice. Bei Arbeiten in den eigenen vier Wänden ist die Versuchung groß, den Arbeitstag zügig hinter sich zu bringen. Und jeden Tag selber zu kochen – dann noch abwechslungsreich und gesund, ist für viele eine weitere Hürde. Dabei hat die Mittagpause das Potenzial, Ihnen ein kleines Mini-Wochenende mitten im Arbeitstag zu schenken. Das ist gut für die Gesundheit – und für die Seele.

Mit diesen Tipps nutzen Sie Ihre Mittagspause 
für sich richtig und schöpfen neue Kraft – ob im 
Büro oder im Homeoffice.

Aber… mag da jemand einwenden: „Ein voller Bauch studiert nicht gern“ – das wussten doch schon die alten Römer. Der Hintergrund dieser Redewendung: Wenn wir eine große Mahlzeit gegessen haben, sind wir oft erst einmal träge. Damit der Bauchraum die Verdauungsarbeit leisten kann, ist das Gehirn weniger durchblutet als sonst. Spricht also doch eigentlich alles dafür, auf die Mittagspause zu verzichten, oder? „Nein tut es nicht“, sagt Gesundheitswissenschaftlerin Reinhild Fürstenberg. „Die gesunde Mittagspause meint nicht, dass wir uns den Bauch vollschlagen sollen. Aber sie gibt uns die Möglichkeit, eine Verabredung mit uns selbst einzuhalten und zu genießen – die Mittagspause ist eine wichtige Zeit zur körperlichen, geistigen und seelischen Erholung – und eine wichtige Unterbrechung von dem, was wir vorher gemacht haben. Hier können wir die Akkus für den Nachmittag wieder aufladen.“

 

Mittagspause CoronaEssen

Mittagspausen sind je nach Arbeitsstunden und Arbeitgeber*in unterschiedlich lang. 
Für die Einteilung der arbeitsfreien Stunde bietet sich z. B. das einfache 60-30-10-Prinzip an:

  • 60 Prozent der Mittagspause sind Essenszeit
  • 30 Prozent der Mittagspause sind Bewegungszeit
  • 10 Prozent der Mittagspause sind Erholungszeit

Doch auch hierbei gilt: Keinen neuen Stress aufbauen! Idealerweise 
sollte immer etwas nährstoffreiches, frisch Zubereitetes auf den Tisch 
kommen. Hinweise zu einer vollwertigen Ernährung gibt z. B. die 
Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Wenn es aber 
doch mal schnell der süße Lieblingsmilchreis ist – gönnen Sie sich 
auch den aus vollem Herzen.

Finden Sie heraus, was Ihnen guttut – Trial & Error hilft auch hier. Könnte ein Powernap gut in Ihre Pause integriert werden und Ihnen neuen Spirit für den Tag geben? Oder besser die kleine Runde um den Block? Auch fünf Minuten Lesespaß mit Ihrem Lieblingsmagazin können Wunder wirken. Wie wäre sonst ein kurzes Update mit der Freund*in über die kleinen Erfolge des Tages für eine positive Selbstbeeinflussung?

Natürlich kann nicht jeder die volle Mittagspause für sich selbst reservieren: Wenn die Kinder hungrig mit am Tisch sitzen und von ihren Themen berichten wollen, ist an das eigene kleine Yoga-Retreat häufig nicht zu denken. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten, die Mittagspause zu keinem weiteren To-Do werden zu lassen, für das sie allein zuständig sind. „Ich rate immer dazu, Kinder mit einzuspannen. Auch Jüngere können den Tisch decken, vielleicht sogar einen Teil des Einkaufs übernehmen? Trauen Sie älteren Kindern ruhig zu, einmal die Woche eigenverantwortlich für das Essen zuständig zu sein. Das entlastet Sie und tut Ihren Kindern gut, indem sie eine gesunde Selbstwirksamkeit erfahren und Verantwortungsgefühl entwickeln“, so Reinhild Fürstenberg.

Übrigens: Auch gutes Essen kann schnell gehen und bedarf keiner größeren Kochkünste. Und es hat neben gutem Geschmack auch noch einen weiteren Vorteil: Es stärkt unser Immunsystem. Je gesünder wir uns ernähren, umso widerstandsfähiger ist unser Körper gegenüber Viren und Bakterien. Gesundes, nährstoffreiches Essen bedeutet vor allem: frische Zutaten, viel Gemüse, Grünes und Varianz – denn immer nur das eine, ewig gleiche Super-Food kann auch zu Mangelerscheinungen führen. Unser Food-Hack: Walnüsse. Sie sorgen dafür, dass wir das Glückshormon Serotonin bilden und ein weiterer angenehmer Nebeneffekt: Walnüsse können den Cholesterinspiegel senken. Also warum nicht als Topping auf Mittagsgerichte oder als Snack für zwischendurch?


Tipps für Hobby-Prepper

Gemüse kann man schon hervorragend am Wochenende vorschnippeln 
und in Vorratsboxen frisch halten. So haben Sie wieder 
Zeit gespart und haben in der Mittagspause Ruhe für eine 
selbst zubereite Bowl – und einen Spaziergang. 

Und für alle, die sich auch im Homeoffice gern inspirieren lassen, 
empfehlen wir die kostenfreie App aus Berlin: KptnCook für IOs 
und Android. Die Gerichte sind einfach und jeden Tag gibt es 
drei neue – Vegetarier können einen Filter einstellen, sodass nur 
passende Gerichte angezeigt werden. Unsere Kolleg*innen vom 
Fürstenberg Institut haben*s ausprobiert und sind begeistert. 



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